Naja, ursprünglich aus dem, durch Buddy Caine bezeichneten „Los Angeles Österreichs“ Bruck an der
Mur. Eine Kleinstadt, die schon einige gescheiterte Österreicher beheimatet und zu ihren großen
Söhnen zählt.
Gegründet Ende 2003, feiern wir bald unseren fünften Geburtstag im trauten Kreise der
Anhängerschaft, die sich in den letzten Jahren um uns geschart hat, um ein bisschen von dem
schönen Gefühl der Gemeinschaft zu inhalieren, und um einfach zu Tonaneinanderreihungen zu
schaukeln.
Verstoßen aus sämtlichen Schubladen, und auf der Suche nach Identität, wankten wir sehnsüchtig
zwischen Pop/Rock und Metal. Irgendwann erkannt, dass es eigentlich scheissegal ist, solange man
sich selbst ein gutes Gefühl gibt, wenn man sich auf der Bühne zum Affen macht, und mit den
Menschen vor der Bühne den Rock zelebriert. Ja, es ist geil.
Unkenntlich gebranntmarkt, durch inzwischen 70 Verunglimpfungen unserer Hymne Aphrodite auf
den Bühnen Österreichs und Italiens mit einer penetrant‐hohen Frequenz in der sündigen Stadt
Vienna. Gekürt und Geschändet bei „Battle of the Bands“ von österreichischen Juroren, die meinen
sie wissen was, was ich ihnen nicht schon vor Jahren mit einem breiten Grinsen auf dem Hals hätte
sagen können, und auch tat.
Verloren gegangen durch eine Albumproduktion in zwei schönen Sommermonaten des Jahres 2006
im 13.Bezirk von „Viennair“. Unverständlicherweise veröffentlicht. Zur Mitte des Frühjahres 2007, ist
das Material bereits sehr alt, dass eine wiederverdaute Neuauflage des alten Krimskrams bestimmt
irgendwann einmal notwendig wird, um viele erneut zu beeindrucken. Diesmal unter Bedingungen
einer gezeichneten Heimatstadt, man kann es nur besser machen. So soll es auch geschehen – höre
den neuaufgelegten Tränendrüsenstimulanten „Lachrymal“…
Herumgeirrt zwischen unzähligen Verträgen and „Businesspeople“ mit schönen Anzügen und großen
Klappen, auf der Suche nach dem einzig Richtigem, dem Self‐Marketing. Aber Low Budget ist teuer.
Vermutlich gefunden, und damit meine ich unsere Identität, nach einer langen Krise und
musikalischer Selbstverstümmelung unter der Sonne der Toskana im Mai letzten Jahres. Naja,
seitdem steht kein Stein mehr auf dem Anderen, und die Gewichtung lehnt sich nach vorne.
Vielversprechende Projekte und Feuer unterm Arsch, welches nichts anbrennen lässt.
Geplante Ausflüge in angrenzende Länder mit Drums, Basses and Guitars, sowie Violins unterm Arm,
werden die kalten Wintertage Österreichs bestimmt vergessen lassen. Prag bei Nacht kann auch
schön sein.
Das alte Album k.o. und ein Aufbruch in eine neue Dimension des lyrischen Leidens und der
musischen Masturbation. So meine Damen und Herren, welcome to the 10Sins of Love! |